20 Jahre Harald-Breuer-Stiftung – eine rundum gelungene Würdigung

Der Stifter: Prof. Harald Breuer

Am 26. März 2026 hat die Harald-Breuer-Stiftung – als eine Stiftung der Solidarität – in Berlin ihr 20-jähiges Bestehen gefeiert. Dies war nicht nur eine sehr gute Gelegenheit sich beim Toxikologen und Mediziner Prof. Dr. Dr. Harald Breuer für die Gründung der Stiftung und sein Engagement für die Stiftungsaktivitäten zu bedanken, die Veranstaltung bot auch einen würdigen Rahmen die bisherige Vorsitzende des Stiftungsvorstands, Frau Dr. Evelin Wittich, in den Ruhestand zu verabschieden. Die neue Vorstandsvorsitzende ist nunmehr Hildegard Kiel, die bereits seit einigen Jahren im Vorstand tätig ist.

Im Kreise des Stiftungsvorstands und ehemaliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde den Vertreterinnen und Vertretern jener Initiativen und Vereine besonderes Augenmerk zuteil, die im Laufe von zwei Jahrzehnten mit Hilfe der Breuer-Stiftung eine Vielzahl von Solidaritätsprojekten vor allem in Asien und Afrika durchgeführt haben. Stellvertretend sei hier das Projekt Selbstbestimmung durch Bildung in Nordkamerun der Deutsch-Afrikanischen Gesellschaft (DAFRIG) genannt, das von Frau Prof. Godula Kosack vorgestellt wurde.

In der Unterstützung für das Mädchenbildungsprojekt in Nordkamerun tritt besonders sinnbildlich eines der Grundprinzipien für das Engagement der Breuer-Stiftung zutage: Förderung von Bildung und Wissenschaft zum Wohle internationaler Verständigung und Zusammenarbeit. Die DAFRIG ist stolz, dass dieses Projekt bereits über zehn Jahre läuft. Die Anzahl der einbezogenen jungen Frauen wächst stetig, von denen einige nun eine direkte Berufsausbildung absolvieren oder ein Hochschulstudium aufgenommen haben. Das verlangt natürlich ein Mehr an Unterstützung, mitunter auch einen PC oder Zuschüsse für Wohnen, Kleidung und Lebensmittel.

Im Gegensatz zu vielen Projekten, die oft eine Laufzeit von ein bis zwei Jahren haben und die zwar helfen, aber oft nicht nachhaltig sind, beginnt die Mädchenausbildung tatsächlich, im Bewusstsein der Menschen etwas zu verändern: Frauen verfügen über die gleichen Fähigkeiten wie Männer. Das seit Jahrhunderten bestehende Geschlechterverhältnis ist in Bewegung gekommen.

Die DAFRIG dankt – wie viele Repräsentanten anderer Vereine auch – der Harald-Breuer-Stiftung für die großartige Unterstützung und wünscht sich eine Fortsetzung der gemeinsamen Solidaritätsarbeit.

Joachim Oelßner

DAFRIG-Vorsitzender