Aus Anlass des ersten Todestages des Vorsitzenden der DAFRIG, Dr. Jürgen Kunze, besuchten unser kamerunischer Projektpartner Mambai Tevodai, Godula Kosack und Joachim Oelßner seine Grabstelle. Foto: Mambai Tevodai spricht einen afrikanischen Segen für den Verstorbenen
In seim gerade erschienen Buch Maifiafrika rechnet Der Leipziger Tierarzt Somavo Th. Vissiennon mit Frankreichs Afrikapolitik ab. er zeigt ein zutiefst undemokratische Macht- und Kontrollsystem, das auch von der deutschen Bundesregierung seit Jahrzehnten aktiv unterstützt wird. Zu diesem Buch ist kürzlich eine Rezension in der Leipziger Volkszeitung erschienen… mehr lesen
Das Volk der Mafa ist eine traditionelle, in streng patriarchalische Strukturen gegliederte Ethnie. Das Leben im Mandaragebirge ist geprägt von der Landwirtschaft. Durch den Klimawandel haben sich die Lebensbedingungen in gravierendem Maße verschlechtert. Dürreperioden dauern länger und lassen nutzbare Agrarböden erodieren. Der Niederschlag während der Regenzeit fließt immer schneller ab und versickert immer weniger im Boden. Infolgedessen sinkt der Grundwasserspiegel. Neben Brunnen sind Rückhaltebecken eine tragende Säule der Wasserspeicherung. Eine vor Jahrzehnten errichtete Kaskade von 14 Rückhaltebecken, um Wasser zu speichern und über die Regenzeit
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Aus unserem Projektgebiet in Nordkamerun, wo wir derzeit ein neues Schuljahr unseres Langzeitbildungsprojekts für Mädchen und ein Wasserrückhaltedamm zur Verbesserung des Wasserhaushalts in dieser Region unterstützen, erreichen uns beunruhigende Meldungen: Die COVID-Pandemie ist noch nicht vorüber, doch das Leben wird von einer anderen Seite bedroht. Infolge des russischen Krieges gegen die Ukraine verdreifachte sich der Preis für Dünger, da dieser aus Russland kommt. „Wir werden dieses Jahr nicht auf die Felder gehen können und die Gefahr einer Hungersnot besteht“, schreibt unser Partner. In Togo klagen
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Frau Prof. Dr. Godula Kosack, Mitglied des Vorstands der Deutsch-Afrikanischen Gesellschaft e.V. (DAFRIG), wurde im Juni 2021 mit dem „Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ ausgezeichnet. mehr…
Großfamilien-Bande – Kurzgeschichten aus dem Kongo von Faida Tshimwanga und Joachim Oelßner Was wissen wir über das Alltagsleben in Afrika, speziell in der Demokratischen Republik Kongo? In den Nachrichten wird informiert über Bürgerkrieg, Armut und Rohstoffe für unsere Mobiltelefone. Die alltäglichen Zwänge der Menschen kommen nicht vor. Von Menschen im Kongo erzählt dieses Buch, mitunter tragisch, manchmal hoffnungsvoll, immer mit Empathie. Liebenden, deren Traum von einem gemeinsamen Leben an den Vorbehalten von Onkel und Tante zerbricht. Die verzweifelte Witwe, die einen Mann auf einer belebten
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Seit zehn Jahren ermöglicht TERRE DES FEMMES Mafa-Mädchen in Nordkamerun, die sonst nicht die Mittel dazu haben, die Schule zu besuchen und eine Ausbildung zu machen. Sie bekommen ein Stipendium, das das Schulgeld, die Prüfungsgebühren, die Schulmaterialien und die Sportausrüstung abdeckt. Immer wieder wurde der Wunsch nach Solarlampen laut. Denn die Dörfer im nördlichen Mandara-Gebirge sind noch nicht an das Stromnetz angeschlossen. Von den Töchtern in der ländlichen Gegend wird erwartet, dass sie nach der Schule Haus- und Feldarbeit verrichten. Da bleibt ihnen nur abends
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Die DAFRIG hat die vom Land Sachsen angebotene Möglichkeit wahrgenommen, im Zusammenhang mit einem laufenden Projekt Mittel zu beantragen, um die drohende Ausbreitung von COVID-19 im Gebiet der DAFRIG-Projektarbeit einzudämmen. Das Vorhaben hatte eine Laufzeit von vier Monaten, nämlich von Anfang August bis Ende November 2020. zum Bericht…
Anlässlich des 60. Jahrestages der Ermordung von Patrice Emery Lumumba ehrte die Deutsch-Afrikanische Gesellschaft (DAFRIG) am 17. Januar 2021 in Leipzig und Berlin diesen kongolesischen Politiker. Mehr…
Am 3. Dezember 2020 haben die Verhandlungsdelegationen der Europäischen Union (EU) und der Organisation Karibischer, Afrikanischer und Pazifischer Staaten (OCAPS) verlautbart, dass nunmehr über das politische Rahmenabkommen zum neuen Kooperationsvertrag, der den Vertrag von Cotonou ablösen soll, Einverständnis erzielt wurde (vgl.: http://www.acp.int/content/negotiators-reach-political-deal-new-euafrica-caribbean-and-pacific-post-cotonou-partnership). Das neue Abkommen soll wie der Kooperationsvertrag von Cotonou (Hauptstadt von Benin) 20 Jahre gelten. Da die nun folgenden Prozeduren – rechtliche Prüfung des Vertragstextes, Parafieren der endgültigen Textfassung, Übersetzen in die Landessprachen der beteiligten Staaten und schließlich die Zustimmung der nationalen Parlamente
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