Bericht der Projektreise 2018

„Selbstbestimmung durch Bildung“ im Mafa-Gebiet Nordkamerun vom 17.2.2018 bis 7.3.2018 Reisende: Prof. Dr. Godula Kosack, Projektkoordinatorin der Projekte der DAFRIG (Deutsch-Afrikanische Gesellschaft) und der Projekte von TERRE DES FEMMES in Nordkamerun Dr. Jürgen Kunze, Vorstandsvorsitzender der DAFRIG Seit fünf Jahren der erste Projektbesuch Das Projektgebiet: Der letzte Besuch im Projektgebiet, dem Mafa-Land in Nordkamerun war im Jahre 2013. Damals begannen die Übergriffe der Terrormiliz Boko Haram von Nigeria auf Kameruner Gebiet überzugehen. Von der Entführung einer französischen Familie aus dem Waza-Park erfuhren wir aus der Continue reading →

Selbstbestimmung durch Bildung

Bericht über das Projekt Bildungshilfe für Frauen und Mädchen der Mafa in Nordkamerun für das Jahr 2016 Das Jahr 2016 ist für das Projekt äußerst erfolgreich verlaufen. Besonders freuen wir uns über einen vorläufigen Höhepunkt im gesamten Projektverlauf: Die erste Schülerin aus dem Gebiet der Mandara-Berge im extremen Norden Kameruns hat das Abitur bestanden! Im Schuljahr 2015-16 wurden 11 Grundschülerinnen und 11 Gymnasiastinnen aus den Bergdörfern M’lay, Huva und Ldama gefördert, die von unserem Partnerverein AAFMHL betreut werden. Des Weiteren wurden 4 Grundschülerinnen, 3 Gymnasiastinnen Continue reading →

Ausbildungshilfe für Mädchen in Guzda/Nordkamerun

Die Mafa leben im Mandara-Gebirge in Nordkamerun. Ihre Anzahl wird auf 250.000 geschätzt. Ihre Hauptnahrung ist Hirse, die sie mit Hacken auf terrassierten Feldern anbauen. In den Gehöften halten sie einige Ziegen und Schafe und vereinzelt auch einen Stier. Die meisten Mafa praktizieren den Erd- und Ahnenkult. Seit der Unabhängigkeit Kameruns im Jahr 1960 müssen die Mafa Steuern bezahlen. Die jungen Männer müssen, um heiraten zu können, einen Brautpreis aufbringen, den die Schwiegerväter nicht mehr wie früher in Ziegen, sondern in Bargeld abgeleistet haben wollen. Continue reading →

Community Resource Centre und Aidswaisen-Beherbergung in Nyezane/Südafrika

Im südlichen Afrika gibt es über 28 Millionen HIV-Infizierte. Im Jahre 2001 starben allein in KwaZulu-Natal 80.000 Menschen an AIDS. Diese Region zählt zu den am meisten von der Volksseuche AIDS betroffenen Gebiete der Welt. 35% aller werdenden Mütter dieser Region sind vom AIDS-Virus infiziert. 40.000 Neugeborene kamen mit AIDS zur Welt. In vielen Regionen stirbt eine ganze Elternschicht aus und hinterlässt die Kinder als Waisen. Deshalb werden von den Kirchen Einrichtungen für Aidswaisen geschaffen, die im wesentlichen von den Frauen der Gemeinden betreut werden. Continue reading →

Akuthilfe für Boko-Haram-Opfer in Nordkamerun

Die Akuthilfe konnte inzwischen eingestellt werden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Die schrecklichen Nachrichten über den Terrorkrieg, den die Boko-Haram-Sekte in Nigeria und Nordkamerun gegen die Bevölkerung führt, sind auch bei uns alltäglich geworden. Was vielen von Euch vielleicht nicht bekannt ist, ist die Tatsache, dass unsere Freundinnen und Freunde im Bezirk Mokolo, in dem unser Projektgebiet liegt, unmittelbar betroffen sind. Unter den 1 Millionen Menschen, die aus dem Staat Borno flohen, waren auch viele Mafa, die auf die weniger bevölkerungsreiche nigerianische Seite des Mafa-Gebiets ausgewandert Continue reading →

Ein Motorrad für eine Gesundheitsstation in Mali

UPDATE: Es ist vollbracht. Das Motorrad wurde gekauft und übergeben. Vielen Dank an alle Unterstützer! Madina Diassa liegt im Südwesten von Mali. Die Hauptstadt Bamako ist 250 km entfernt, ca. 6 Stunden Fahrtzeit. Es gibt keine regelmäßig verkehrenden Verkehrsmittel nach Madina Diassa. Lediglich die Projekt-Fahrzeuge der Ranch ONDY fahren zwischen Bamako und Madina Diassa. Dies ist jedoch kein regulärer und regelmäßiger Verkehr.Das Einzugsgebiet der Gesundheitsstation umfasst einen Radius von 30 km innerhalb einer abgelegenen ländlichen Region, ca. 20 Dörfer, geschätzte 6.500 Personen. Für die Verbesserung Continue reading →

EduMobile – mobile Umweltbildung in Namibia

Verantwortungsvolles Umweltverhalten und nachhaltige Ressourcennutzung sind grundlegende Voraussetzungen zur Armutsbekämpfung in Namibia.   Mit einem EduMobile (Umweltmobil) bringt die DAFRIG in Kooperation mit SODI und dem namibischen Partner EduVentures Umweltbildung in ländliche Gegenden und sensibilisiert SchülerInnen für Umweltthemen und motiviert sie zu eigenen Umweltaktionen. Mehr Informationen »

Projektreise nach Nordkamerun

Die Projektleiterin Dr. Godula Kosack und Projektkoordinator Dr. Jürgen Kunze hielten sich vom 13. Januar bis zum 17. Februar 2013 im Projektgebiet auf. Zwei befreundete Künstlerinnen begleiteten sie. Später stießen auch zwei Lehrerinnen des Reclam-Gymnasiums Leipzig hinzu. Neben weiterer Projekterkundung waren die hauptsächlichen Ziele der Reise: die Begutachtung der laufenden Projekte Weiterentwicklung des Projekts „Bildungshilfe für Mädchen und Frauen in Nordkamerun“ die Pflege der Partnerschaft zwischen dem Leipziger Reclam-Gymnasium einerseits und der Öffentliche Grundschule Mlay und dem Gymnasium Gouzda andererseits die Beförderung von Briefpartnerschaften zwischen Continue reading →

Unterstützung einer dörflichen Geburtsstation in Mali

Ich habe in der Zeit von 1983 -1992 in Mali als Hebamme im malischen Staatsdienst gearbeitet und ca. 1.000 Babys auf die Welt geholt. Seit 2001 lebe ich wieder in Deutschland. Ich hatte vor, im November 2012 oder Frühjahr 2013 mit meinen Kindern für einen Monat wieder nach Mali zu reisen. Ich wollte zuvor einen Sponsor suchen, um die Maternité von Madina Diassa auszurüsten. Meine Tochter bestand aber urplötzlich darauf, nach Abschluss der 10. Klasse, also nach ihrer ersten großen Prüfung, endlich nach Mali reisen Continue reading →

CLOSE THE GAP – First annual Denis Goldberg lecture

Walter Sisulu Hall, Randburg. 6 October 2012   Programme Director Distinguished comrades and friends I am deeply touched by the the Randburg Ward 102 Branch deciding to honour me by choosing to name itself after me. Comrades, I have called this talk Close the Gap, and shall explain this title later. First allow me to express my sorrow at the loss of Comrade Zwelakhe Sisulu. I am sure I speak for all when I ask the Branch secretary to send our condolences to Comrade Zwelakhe’s Continue reading →